Corona geht, Chancen kommen Teil 1: Tourismusbranche

Die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie ist groß. Nach dem weltweiten Impfstart gibt es Anlass, nach vorn zu schauen, auf die Zeit nach Corona.

In unserer neuen Blog-Serie untersuchen wir, für welche Branchen es besonders wichtig ist, bereits jetzt geeignete Werbemaßnahmen zu planen, um vom Start weg wettbewerbsfähig und für ein Comeback gerüstet zu sein. Heute beginnen wir mit der ersten Branche – dem Tourismus.

Kaum eine Branche ist 2020 so zum Stagnieren gekommen. Doch in aktuellen Umfragen räumen 8 von 10 Deutschen dem Reisen in diesem Jahr den höchsten Stellenwert ein. Wir erwarten, dass 2021 der Drang der Menschen nach Freiheit größer sein wird als die Angst vor einer Ansteckung. Menschen buchen keine Reise, sie buchen den Urlaub von der Pandemie!

Outside is free – die Reisetrends 2021

Insbesondere die Kreuzfahrt, die vor der Pandemie weltweit immensen Wachstum feierte, wurde im letzten Jahr massiv ausgebremst. Kreuzfahren wird sich zwar verändern, aber die Gäste werden wiederkommen. Grund zur Hoffnung gibt es – von allen Buchenden, haben lediglich 38% ihr Geld zurückverlangt und die Buchungsraten für 2021 liegen bereits jetzt auf sehr hohem Niveau, sogar höher im Vergleich zum Vorjahr. Denn echte Kreuzfahrtfans sind ihren Veranstaltern treu.

Weiterhin sehen wir den Trend zum Reisen im eigenen Land. „Das Potenzial ist gewaltig. Denn der Wertewandel im Tourismus geht tief“, glaubt Experte Peter Zellmann – Leiter des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung in Wien. In den Neunzigerjahren galt ein Fernziel noch als Statussymbol. Heute hingegen nehmen die Deutschen ihre Heimat als „echte und ernsthafte Alternative für ferne Destinationen wahr“, sagt Zellmann. Nicht nur, dass das eigene Land genauso viel zu bieten hat, auch Nachhaltigkeit spielt hierbei eine Rolle. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Langstreckenflüge und Kreuzfahrtriesen eine Menge CO2 verursachen. Familien und junge Leute entdecken daher die „saubere“ Alternative.

Aber auch Individualurlaub und organisierte Reiseformate, die es erlauben, unabhängig von Anderen zu verweilen, wie z.B. Caravaning und Backpacking, bleiben beliebt. Auch hier ergeben sich Chancen, vom Boom zu profitieren, sobald grenzüberschreitendes Reisen wieder uneingeschränkt möglich sein wird. Individuelle Reiseerlebnisse, fernab der ausgetretenen Pfade, locken insbesondere jüngere Zielgruppen.

So gelingt das Comeback

Mit diesen einfachen Werbemaßnahmen gelingt es Ihnen als Reiseveranstalter optimal am Geschäft zu partizipieren und sich im Wettbewerb gegen die Konkurrenz durchzusetzen:

  • Greifen Sie jetzt den Partner-Reisebüros mit local store Maßnahmen unter die Arme:
    1. Mit Trainings vor Ort steigern Sie die Relevanz
    2. Incentives erhöhen die Motivation der Reisekaufleute
    3. Situationsrelevante Werbemittel unterstützen die Kommunikation
  • Kommunizieren Sie Ihre Sicherheitsregeln und Hygienestandards und stellen Sie die Vorteile Ihrer Reisen insbesondere vor dem Pandemie-Hintergrund heraus.
  • Gewähren Sie für etwaige Corona-Stornierungen transparente und großzügige Storno-Regelungen.
  • Fokussieren Sie Zielgruppen, die auch vor Corona Früh-Bucher waren.
  • Stellen Sie Erlebnisse in den Vordergrund, die einen klaren Kontrast zur Corona-Zeit und den Einschränkungen vermitteln.

Fazit

2020 war für die Tourismusbranche ein Katastrophenjahr. Doch es gilt, nach vorn zu schauen und das Bestmögliche aus den Chancen nach der Pandemie herauszuholen. Mit der richtigen Taktik gelingt das Comeback, davon sind wir überzeugt. Sprechen Sie uns an, wir entwickeln auch für Sie die passende Kommunikationslösung.

Lars Roisch

Managing Director

040/39 191-431